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Gemeinsam gut leben

Advent in der Kindertagespflege

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Das Haus von Wichtel "Drömm" ©Katja Herrmann-Lenz

Weihnachten steht vor der Tür. Kleine und große Kinder können die Spannung, die in der Luft liegt, kaum noch aushalten.
Katja, Kindertagespflegeperson aus Hannover, gibt uns einen Einblick, wie die Kinder bei ihr die Adventszeit erleben und was den Wochen vor Weihnachten für die Tageskinder einen faszinierenden Zauber verleiht:

Am 1. Advent starte ich, wie jedes Jahr, mit den Kindern in die Weihnachtszeit.
Bei uns wohnt ganzjährig ein Wichtel. Sein Name ist Drömm. Im Frühling, Sommer und Herbst ist er oft in den Bergen und schaut nur ab und zu bei uns vorbei. Aber pünktlich zur Adventszeit ist sein Haus geschmückt und seine kleinen Streiche oder seine vorweihnachtlichen Tätigkeiten zaubern den Kindern viel Freude und Glanz in den Tag.

Hier lässt sich wunderbar die Fantasie anregen. Über den Wichtel zu reden und mit ihm zu kommunizieren macht den Kindern unheimlich viel Spaß. Wir schreiben kleine Briefe, stellen ihm Plätzchen oder Obst vors Haus. Wir freuen uns über seine Antwort oder mal einen Zauberedelstein oder von ihm gebackene Wichtelkekse.

Des Weiteren bestücken wir jeden Tag unsere Adventsspirale mit einer goldenen oder besonderen Kugel. So sehen die Kinder, wie lange es noch bis Weihnachten dauert. Das ist ein Ritual, was nach 2 bis 3 Tagen eingefordert wird.

Natürlich nutzen wir die Zeit auch, um gemeinsam zu basteln und Plätzchen zu backen. Wir schmücken unsere Fenster und überraschen die Eltern mit kleinen Geschenken.
Am Nikolausmorgen gibt es ein besonderes Frühstück mit frisch gebackenen Brötchen, Eiern, Marmelade und vielem mehr. Am Nachmittag kommen die Eltern noch dazu und wir verbringen gemeinsame Zeit.

Zu jeder Jahreszeit ganz wichtig sind allen Kindern unsere Lieder und Bücher. Und so gibt es natürlich für die Weihnachtszeit besondere Bücher. Dieses Jahr sind „Der Nussknacker“, „Annabella und Ladislaus“, „Die Weihnachtsmaus“ und „Kuh Liselotte feiert Weihnachten“ die Lieblingsbücher der Kinder. Wir singen „Lasst uns froh und munter sein“, „Morgen kommt der Weihnachtsmann“ und hören unsere Weihnachts-CD.

Und so ist diese Zeit, die auch Platz für Spaziergänge (hoffentlich mit Schnee) und freies Spiel bietet, ganz besonders und intensiv.

 

Autor*in: Katja Herrmann-Lenz (Kindertagespflegeperson in Hannover)

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Datum: 21 Dez, 2022