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Mach dich schlau!

Gezielte Unterstützung

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Die Eltern ein der Flüchtlingsunterkunft Am Nordhang erstellen ein Plakat zum Thema "gesunde Ernährung". © Piani-Acosta

Die Projektarbeit mit geflüchteten Familien ist eine Erweiterung des “Rucksack  Schule” Programms. Ziel dieses Angebotes ist es speziell in den Flüchtlingsunterkünften die Familien zu unterstützen, die Hemmschwellen gegenüber anderen Institutionen wie beispielsweise Bildungseinrichtungen abzubauen, das deutsche Werte- und Bildungssystem kennenzulernen, sowie Übergänge von der Flüchtlingsunterkunft zur Schule zu schaffen.

 

Eine Brücke zu weiteren Bildungsangeboten

Durch den Aufbau sozialer Kontakte wird das Lebensumfeld der Familien sowie vorhandene Ressourcen erweitert. Den Familien wird an dem ihnen vertrauten Ort  in der Unterkunft einmal pro Woche die Teilnahme an einer Elterngruppe angeboten.
Die intensive Arbeit mit den Familien ermöglicht  unter anderem an verschiedenen Schulangeboten wie Elternabenden, Festen, Ausflügen etc. teilzunehmen sowie eine Brücke zu weiteren Bildungsangeboten zu bauen, wie beispielsweise zur Ganztagsschule und zu außerschulischen Lernorten.

 

Guter Erfahrungsschatz

Das Angebot verbindet den Erwerb der Bildungssprache mit authentischen Lernanlässen und handlungsorientierten Methoden durch spielerische und niedrigschwellige zweisprachige Materialien. Für die Ausführung der Vermittlungstätigkeit vor Ort werden qualifizierte Elternbegleitende eingesetzt, welche die notwendige Herkunftssprache der geflüchteten Familien sprechen und idealerweise deren Kultur und Traditionen leben oder kennen.
Der Erfahrungsschatz der bisher aus der Projektarbeit gesammelt werden konnte, befähigt die Kolleg*innen kompetent und flexibel auf die Bedürfnisse und Herausforderungen der geflüchteten Familien einzugehen.

 

Das Angebot findet derzeit in folgenden Flüchtlingsunterkünften in Hannover statt

In der Unterkunft im Heimatweg, in der Woermannstraße, Am Nordhang, in der Rendsburger Straße, Sahlkamp, in der Baumschulenallee, im Nikolaas-Tinbergen-Weg sowie in der Feodor-Lynnen-Straße und Kampstraße. Außerdem die Notunterkünfte in der Hamburger Allee, in der Petit-Couronne-Straße und Am Bahndamm.   

In unserem nächsten Beitrag werden wir über die pädagogische Arbeit mit aus der Ukraine geflüchteten Familien informieren.

 

Autor*in: Giorgina Piani Acosta

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Datum: 05 Jul, 2022