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Gemeinsam gut leben

Vorweihnachtszeit in der Schule: „Vom Rap bis zum Klaviervorspiel“

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In allen Klassen wird dem ersten Advent gebastelt, um die Schule zu verschönern. ©Foto: Alexandra Rust

Liebevoll dekorierte Fenster, stimmungsvolle Beleuchtung im Eingangsbereich, gemeinsames Basteln mit den Schüler*innen – in der Grundschule Alemannstraße in Vahrenwald herrscht dieser Tage eine ganz besondere Atmosphäre. Was hat hier Tradition? Haben alle Schüler*innen einen Bezug zu Weihnachten? Und ist das Singen in der Pandemie wieder erlaubt? Wir haben bei Schulleiterin Antje Dietrich nachgefragt.

 

  1. Welche Traditionen pflegen Sie in Ihrer Schule rund um das Weihnachtsfest?

Ein geschmückter, beleuchteter Weihnachtsbaum steht im Bereich des Haupteingangs.

In allen Klassen wird am Donnerstag vor dem ersten Advent gebastelt, um die Schule zu verschönern.

In diesem Jahr durften auch Eltern wieder unterstützen.

Seit diesem Jahr lassen wir das Adventssingen montags wieder aufleben.

Alle Klassen versammeln sich, da unsere Aula seit vielen Jahren gesperrt ist. Im Flur werden gemeinsam passende Lieder gesungen. Diese üben die Lehrkräfte vorher gezielt ein, damit alle Kinder teilnehmen können.

Am letzten Schultag vor den Ferien gibt es ein gemeinsames Forum in der Turnhalle, in dem einige Klassen Unterschiedliches präsentieren: Vom Rap bis zum Klaviervorspiel oder kurzen Theaterstück ist alles dabei, je nachdem, was in den Klassen entsteht.

In Weihnachtsstimmung: Die Schulleiterin Antje Dietrich von der Grundschule Alemannstraße. ©Foto: Alexandra Rust

 

  1. Welche Aktionen rund um die Adventszeit werden mit den Schüler*innen geplant bzw. durchgeführt?

In vielen Klassen findet eine Klassenfeier nachmittags mit den Eltern statt, die gemeinsam mit den Kindern geplant und vorbereitet wird. Meist präsentieren die Kinder den Eltern etwas Eingeübtes, ein Lied, ein Gedicht etc.

Im nächsten Jahr wird es hoffentlich wieder ein „Nikolausfest“ geben können.

 

  1. Die Religion spielt eine wesentliche Rolle, ob Menschen mit Migrationshintergrund Weihnachten feiern. An ihrer Schule kommen rund 80 Prozent der Schüler*innen aus Familien mit Migrationshintergrund. Welche Bedeutung hat für diese Menschen Ihrer Erfahrung nach Weihnachten?

Der überwiegende Teil unserer Schüler*innen hat, obwohl nicht christlich geprägt, durchaus einen Bezug zu Weihnachten. Dieses ist ja längst für viele Menschen ein Familienfest mit Geschenken, gemeinsamer Zeit und besonderem Essen. Viele Familien haben einen Weihnachtsbaum und schmücken ihre Wohnung. Manche bekommen auch dann Geschenke, wenn sie einen anderen als den christlichen Glauben haben.

 

  1. Nicht nur die Weihnachtsbeleuchtung ist derzeit bei vielen verpönt, auch steigende Heizkosten belasten die Bürger*innen. Welche Maßnahmen ergreift Ihre Schule in Zeiten der Energieknappheit, um zu sparen?

Wir nehmen seit Jahren am GSE-Projekt (Gruppe schulinternes Energiemanagement) der Stadt Hannover teil, auch wenn unser Altbau noch nicht gedämmt ist und zum großen Teil einfach verglaste Fenster hat.

Die Lichtschalter im Klassenraum werden entsprechend der Priorisierung angeschaltet, beim Stoßlüften werden die Heizkörper abgedreht. Die Türen zum Hof werden nur zu Beginn und am Ende der Pausen weit geöffnet, sonst sind sie geschlossen.

 

  1. Worauf freuen Sie sich persönlich am meisten?

Ich selbst freue mich auf meinen Jahresurlaub, den ich an der Nordsee verbringen werde.

 

 

Autor*in: Alexandra Rust, GS Alemannstraße

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Datum: 12 Dez, 2022